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Tuesday, July 04, 2006

Grabrede

Trauerfeier 04.07.2006
Grabrede auf Frau Straube


Von Suseendran



Sehr geehrte Trauergäste und liebe Familie und Freunde,

Heute verabschieden wir uns von Hildegard Straube, unserer lieben Mutter, Frau, Schwägerin, Schwester, Oma, Verwandten und Freundin. Es ist schwer Abschied zu nehmen von einem Menschen, der für uns viel bedeutete. Aber am Ende können wir alle das Wort aus Goethes Faust für uns betrachten:

Ihr glücklichen Augen,
was je ihr gesehen,
es sei wie es wolle
es war doch so schön.




Sie, Frau Straube wurde 1930 in Berlin Neukölln als Hildegard Stein geboren, wuchs bei einer Pflegefamilie zusammen mit ihrem Bruder Gerhard Stein und unsere Tante Edith in Ost-Berlin auf. Anfang der 60iger Jahre kam sie in den Westen zurück. Sie war zweimal verheiratet. Aus der ersten Ehe stammt der Sohn Bernd Walter und aus der zweiten die Tochter Edda Straube. Mich adoptiert die Familie Straube im Jahr 1983.
Wenn ich mich jetzt daran erinnere, was sie all die Jahre durchgemacht hat, was sie zu uns von ihrer Vergangenheit als Kriegskind, als Pflegekind, als Flüchtling in West- Berlin während der Mauerzeit, erzählt hat, muss man großen Respekt für ihre Lebensleistung haben. Insbesondere Ihre Lebensklugheit hat viele von uns beeindruckt. Sie liebte die Auseinandersetzung genauso, wie den Ausgleich. Immer hatte sie großes Interesse an Wissen und neuen Erkenntnissen. In den letzten Jahren hat sie sich oft an Computer betätigt.
Sie war eine vielfältig begabte Frau, doch der Krieg und die Zerrissenheit der Geburtsfamilie ließen keine normale Schulische Bildung zu. Mutter Hilde vermutete, dass ihre Mutter aus dem Osten gekommen war und viele Kinder hatte. Die Suche nach ihren Geschwistern während in der Nachkriegzeit blieb erfolglos: Mehrmals hat sie uns geschildert, wie sie als Kind zusehen musste, wie die Polizei ihre Mutter verschleppt hatte.
Seit Mitte der achtziger Jahre hat sie sich sehr zurückgezogen und lebte fast nur in der Wohnung. Ich kann ihre Situation wohl verstehen.
Der größte Glücksfall in ihrem Leben war die Begegnung mit ihrem Ehemann Walter Straube. Er stand in den letzten Jahren seiner Hilde stets liebend und fürsorglich zur Seite. Für deine unablässige Fürsorge danken wir Dir, lieber Papa Walter.
Wir können getrost hinter ihrem Sarge hergehen, denn sie hinterlässt etwas sehr wichtiges bei ihrem Weggehen aus diesem Leben: `Die Spuren ihrer Liebe`, wie es Albert Schweitzer genannt hatte. Hier sollten wir auch der Worte des indischen Dichters Tagore gedenken, der gesagt hat:
Leuchtende Tage
nicht weinen, dass sie vorüber,
sondern lächeln, dass sie gewesen.

Du! Hilde, Mama, Großoma, Du wirst uns fehlen, aber die Verbindung über Kontinente hinaus, für die danken wir Dir, wird bleiben!

Stufen



Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

-Hermann Hesse

6 Kommentare:

  1. tu m'énerves.
    Traduction tout de suite STP.

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  2. தமிழிலோ ஆங்கிலத்திலேயோ கூட போட்டிருக்கலாமே .

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  3. மன்னிக்க! தமிழில் எழுத முயற்சிப்பேன்!

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  4. நான் வழமையைப் போலவே
    காலதாமதமானேன்.
    Auslander raus என்ற
    ஆக்ரோசக் குரல்களுக்குள்ளும்-உன்னை
    அரவணைத்தெடுத்த-அந்த
    அன்னையின் துயரைப் பகிர்வதில்கூட..

    பெயர்மாற்றி உன்னைப்
    பேர்லினில் நிலைக்கவைத்த-அப்
    பெருமாட்டிக்காக-உன்
    கண்ணீரோடு என்
    கண்ணீரையும் சேர்த்துவிடு.

    தாமத வண்டியில்
    தடுமாறி ஏறிய-என்
    கணணி வலக்குள் தாமதாகவே
    அகப்பட்டதுன் கொட்டில்.
    மகிழ்ச்சி,துயரம் என்று
    மாறி,மாறிக் குந்தி எழும்பிக்குடித்தேன்.
    காலதாமதமாகிய குடி.

    ஊர் உறவறுத்து உலகத்து மூலையில்
    அகதி முகத்தில் ஒழியும் எம்
    வாழ்விற்கு முன்னதாய்
    கையில் கைவிரல் தொடுத்து-நாம்
    நடைபயின்ற நாட்களை நினைப்பேன்.

    இன்று
    நீ ஒரு திசையில்..
    நான் ஒரு திசையில்...எனினும்
    பூமி உருண்டை என்பதனாலே
    மறுபடி ஒரு நாள் சந்தித்தல் கூடும்.
    தாமதமாகிய குடியன்.

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  5. hello,good.keep it up.

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  6. Auslander raus என்ற
    ஆக்ரோசக் குரல்களுள்ளும்-உன்னை
    அரவணைத்தெடுத்த உன்
    அன்னையின் இனிய மனதெண்ணித்
    தவிக்கும் நண்பனே!

    பெயர் மாற்றி உன்னைப்
    பேர்லினிலே நிலைக்க வைத்த-அப்
    பெருமாட்டிக்கான உன் கண்ணீரில்
    என் கண்ணீரையும் சேர்த்துக்கொள் !

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